
Virtuelle Patientenfälle
Gynäkologie/Geburtshilfe
GGH - Fall 1 (Vaginale Blutung in der Schwangerschaft)
Weiterer Verlauf
Du begibst dich an das Bett von Frau Claudia M.. Die Patientin wirkt blass und angespannt, hält die Hände auf den Unterbauch, gibt wellenförmig zunehmende Schmerzen an und berichtet über eine seit rund zwanzig Minuten bestehende vaginale Blutung. Die Hebamme sagt leise: „Die Schmerzen wirken atypisch stark, Blutung ist mässig – ich bereite das Monitoring vor.“ Der Oberarzt tritt hinzu: „Wir arbeiten parallel. Maternal stabilisieren, foetales Monitoring starten, venösen Zugang sichern – keine Zeit verlieren.“

Die Hebamme legt simultan das CTG an, während du einen grosslumigen i.v.-Zugang legts, Blut für ein Labor abnimmst und das Monitoring (EKG, Blutdruck, SpO₂) etabliertst. Ein zweiter Zugang wird vorbereitet. Der Oberarzt merkt an: „Kein digitaler vaginaler Untersuch, solange unklar ist, ob die Plazenta tiefliegend ist – zuerst kommt die Stabilisierung und die CTG-Bewertung.“

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